Christian-Frank Knobloch

Die Kunst begleitet mich schon seit Kindes Tagen an. Früher zeichnete ich vor mich hin. Erst in der Schule begann durch intensive Förderung ein stetig wachsendes Interesse an Kunst. 2004 entstand mein erstes Gemälde "Titanic", im Rahmen einer Abschlussarbeit, dazu gehörten einige Zeichnungen, die in den Jahren leider verloren gegangen sind. 2005 experimentierte ich zum ersten mal mit Öl, dabei entstand mein erstes Ölgemälde "Satan" 2008 begann ich eine gestalterische Ausbildung, hierbei erlernte ich wieder das Zeichnen, dazu kam die Malerei und Holzschnitte und Drucke. 2009-2011 entstanden einige Gemälde, jedoch mit viel Pause. 2012 war ein mageres Jahr erst das Jahr 2013 inspirierte mich wieder, denn im Herbst gründete  eine Freundin und ich, das Projekt Mindset- Gedankengut.  Ein Jahr malten wir jeden Monat in der freien Natur und zum Schluss stellten wir unsere Gemälde aus. Das Projekt Mindset wurde 2017 beendet.


Mein künstlerisches Wirken begrenzt sich auf das Abstrakte. In dieser Welt fühle ich mich wohl. Jedes Werk wird beeinflusst von meinen Gefühlen, Situationen oder das politische Geschehen in der Welt. Ich habe nie ein Bild vor Augen, jedes Werk entsteht spontan. Ich male nur noch selten mit Pinsel, stattdessen male ich mit Schleifpapier, Folie, Eiskratzer oder Papier, nur so kann ich die Farbe spüren und verarbeiten. Durch ausprobieren und kombinieren verschiedener Arten von Farben entstehen so Werke in denen man sich verlieren kann. Ich bin davon überzeugt, dass sich der Betrachter wieder in die Bilder hinein Denken muss, ohne das sich der Künstler rechtfertigen muss, was er gerade darüber gedacht hat oder worum es sich in diesem Gemälde handelt. Meine Bilder sollen wieder für Fantasie in den Köpfen der Betrachter sorgen, was mir auch gelingt. Kunst soll bewegen, den kreativen Geist beflügeln, daran arbeite ich.

2018 zog ich mich aus meinem Schaffen zurück und legte eine kleine Kreativpause ein. In diesem Jahr entstand nur ein Gemälde "Muräne im Sturm" und ich versuchte mich an einer Skulptur aus Scherben "Bastion"

 Es war auch ein Jahr in dem ich viel in der Natur unterwegs war. Dank meiner Tochter wurde ich gezielt zu diesem Thema gedrängt.

Daher sollte 2019 das Thema Gestein und Mineralien umgesetzt werden, welches ich auch 2020 weiter verfolgen werde.

Ein Alter GEDANKE der einst sich in meinem Kopf festsetzte wurde einst durch die Ausstellung in der Kunsthalle Vogtland, "shot in the dark" mit Leben gefüllt. Bis dato hatte ich noch nie Kunst von blinden Künstlern gesehen. Nur hatte ich zu viel Respekt vor der herangehensweise .
Zur Hoftexplosion5 wurde ein dieser Gedanke neu entfacht. Bei einer der Aussteller konnte man sich dem Experiment stellen, mit verbundenen Augen zur Musik zeichnen. Im November setzte ich das neue Ziel um und malte das 1. Bild Nachts, in völliger Dunkelheit. Das Experiment ist gelungen und auch dies werde ich 2020 weiterverfolgen.

Experiment zur Hoftexplosion5